Montag, 15. März 2010

Lesetipps

Bei Epikur las ich vor etwa einer Wochen diesen Eintrag und das Gelesene beschäftigt mich seither und lässt mich einfach nicht mehr los. Um mir einen Überblick zu verschaffen, gab ich bei Google "Privatisierung von Militär und Sicherheit" ein und bekam 111.000 Ergebnisse. Natürlich habe ich nicht alle Seiten aufgerufen, da wäre ich ja bis ans Ende meines Lebens nur damit beschäftigt.
Unter anderem landete ich bei "AG Friedensforschung an der Uni Kassel" und fand den Eintrag: "Privatisierung des Militärs" und "Privatisierung des Krieges"

Der interessierte Leser könnte sich auf diesen Seiten ein Bild von der Problematik machen. In der Presse gibt es wenig Material dazu, zumindest habe ich nicht viel brauchbares gefunden.

Meine Frage: Wem nützt es, dieses Thema so gut wie möglich unter der Decke zu halten?

Paulinchen

Kommentare:

  1. Liebe Margitta,
    für die USA läßt sich das einfach beantworten: numerisch ziehen sie aus dem Irak irgendwann einmal ab, die aufgestockten "Blackwaters" bleiben da, und alle Beteiligten sind fein raus.
    Der Weltpolizist bürstet seine Paradeuniform für den Ehrentriumphzug, und seine Söldner kümmern sich um die anfallenden Kontrollaufgaben.

    Für die Anmietung von Sicherheitskräften durch Privatleute zeichnet der sich einbunkernde Reichtum weltweit verantwortlich.

    Ein Publikwerden dieser geschwürartig sich vermehrenden Festungen würde aber keineswegs zu einem Aufschrei der Massen führen.
    Der findige Untertan unterminiert die Mauern durch seine listige Verdingung beim neuen Adel, der ja nicht nur Wachmänner und body-guards, Chauffeure, Gärtner, Küchenpersonal braucht. Ach neuer Stacheldraht und die neuen Generationen der Alarmamlagen wollen getestet sein. Usw...nach dem Motto: "If you can´t beat them, join them.".

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  2. Lieber Christian,

    den findigen Untertan habe ich mir gestern auf MDR angesehen. Folgedessen ist zu befürchten, dass Du recht behalten wirst.

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