Sonntag, 18. Oktober 2009

Frage an meine Leser und Leserinnen

Warum findet diese Petition: Arbeitslosengeld II - Abschaffung der Sanktionen nach § 31 SGB II so wenige Unterstützer?
Ich verstehe einfach nicht warum nach nun 33 Tagen erst 5786 Menschen ihre Unterschrift gegeben haben.
Hat irgendjemand eine Ahnung, warum dem so ist? Ich kann das nämlich nicht nachvollziehen.

Kommentare:

  1. Obwohl ich die Pedition unterschrieben habe, kann ich mir schon vorstellen, warum dies diesmal nicht der "Bringer" werden wird.

    Die Tatsache, dass bei der letzten großartig gelaufenen "Unmutsdemonstration" gegen das Gesetz von Zensurursula, dann als Reaktion der Bundestagsabgeordneten nur ein Schulterzucken, zu verzeichnen war, und dass auch die Peditionen ja eigentlich nur so eine Art "Zettelkasten" sind, verstärkt bei vielen den Verdacht, dass es sowieso nichts bringt - also warum sich dann noch aus dem Fenster lehnen?

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  2. Liebe Frau Lamers,

    ich habe keine wirklich gute Erklärung dafür. Ich ziehe aber aus der an sich bedeutsamen Information die Konsequenz, dass Viele noch viele dicke Bretter bohren müssen, bevor sich daran etwas ändert. Auch die Betroffenen selbst müssen dafür mehr auf sich und ihre besch... Lage aufmerksam machen.

    Herzlich
    Uwe Kerkow

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  3. Jepp, die Petitionen bringen einfach nichts, da hat Anonym schon recht.

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  4. ausser, dass die Petitionen generell nichts bringen, wie uns zensursula deutlich demonstriert hat? ... na ja die neoliberale Propagandamaschine in Deutschland funktioniert doch Prima "Arbeitslose sind alle Faulpelze und liegen uns Arbeitenden nur auf der Tasche" Ich arbeite und hab auch unterschrieden aber unsere Rebublik verblödet eben doch und glaubt im Zweifelsfall dann doch der Milliardärspresse.

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  5. Aus emotionaler Sicht möchte ich mich dem Beitrag und auch den anderen Kommentatoren anschließen. Aus strategischer Sicht (womit ich selber ein mieses Gefühl verbinde ) war die Petition ein gutes Stück zu früh gesetzt. Wer die Geschichte mit dem Zugangserschwernissgesetz vergleicht, wird zugeben müssen das hier eine immens größere Vorlaufszeit existiert hat um bis an die Öffentlichkeit vorzudringen. Es ist auch ein Beispiel wie träge diese Öffentlichkeit ist. Aber wenn man sich der Realität diesbezüglich stellt, dann ist es wohl sinnvoller der Argumentation des
    Sanktionsmoratoriums zu folgen. Die Leute dort haben anscheinend das besserer Einschätzungsvermögen, weshalb ich mich deren Vorschlägen anschließen werde.

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  6. Viele beklagen sicher auch zu recht, dass es nur
    geringe Chancen zur Veränderung gibt. Nur, machen wir es den Regierenden mit dieser Einstellung nicht um so leichter, gegen die Interessen des Volkes zu regieren? Normalerweise
    müsste ein richtiges Verhalten von uns so aussehen, dass wir sagen "und jetzt erst recht". Ohne müde zu werden überall Diskussionen beginnen, in Foren unsere Meinung
    regelmäßig zum Ausdruck bringen und keiner
    Diskussion aus dem Wege gehen!
    Auch wenn man anfangs wenig oder nichts spürt,
    "steter Tropfen höhlt den Stein"

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