Mittwoch, 2. September 2009

Eigenverantwortung

In erster Linie verstehe ich unter Eigenverantwortung:
  • Problem
  • Lösung
  • Entscheidung
  • Konsequenzen akzeptieren
Ich habe ein Problem oder eine Veränderung steht an, also suche ich nach Lösungswegen. Im Idealfall gehe ich folgendermaßen vor:
Erst einmal schaue ich nach, ob ich der Situation entsprechend, schon Erfahrungen habe und wie befriedigend das Ergebnis war. Dann frage ich Menschen in meinem Umfeld, was sie tun würden wenn ... Danach sondiere ich, was mir umsetzbar erscheint und wie es sich anfühlt. Und zu guter Letzt entscheide ich welchen Weg ich gehe. Sollte das Ergebnis nicht zum erhofften Ziel führen, versuche ich andere Varianten. Denn: "Viele Wege führen nach Rom"

Handelt es sich hingegen um Entscheidungen, welche nur einmal getroffen werden können, - die anstehende Bundestagswahl etwa - wäge ich sorgfältig die mir bekannten "Für und Wider" ab und akzeptiere das Ergebnis ohne mir oder anderen Vorwürfe zu machen. Es ist übrigens auch nur hypothetisch, anzunehmen, dass eine andere Entscheidung ein besseres Ergebnis gebracht hätte.
Genau so habe ich Eigenverantwortung immer verstanden und umgesetzt.

Seit einigen Jahren höre ich nun den Ruf nach "Eigenverantwortung" von Vertretern der Politik und Wirtschaft. Lange hat es gedauert bis ich dahinter kam was damit gemeint ist.

Was unsere "Eliten" aus Politik und Wirtschaft darunter verstehen und uns verkaufen wollen erklärt der Artikel "Eigenverantwortung" - das neue Leitprinzip sehr anschaulich.

Mich macht diese Dreistigkeit sprachlos und vor allem wütend. Es wird Zeit, dass wir uns dagegen wehren und uns unserer EIGENVERANTWORTUNG bewusst werden und nicht weiter für dumm verkaufen lassen.

Bist Du nicht auch dieser Meinung lieber Leser/Leserin?

Kommentare:

  1. Toll, und volle Zustimmung.
    Es ist wirklich erbärmlich wie wir alle mit unseren eigenen Wünschen geködert wurden.

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