Samstag, 26. September 2009

Gut, dass mich Menschen begleiten, die mich nicht im Regen stehen lassen

Soeben erreichte mich eine Mail von einem hoch geschätzten Freund, der mir folgendes mitteilte:
"Ich würde das mit der "Macht" weglassen.
Das, ist ein Insiderwitz unter eingefleischten SF-Fans, mit dem man ein wenig böse auf Esoteriker schielt, aber gleichzeitig liebevoll an StarWars erinnert.
...Du läufst Gefahr nicht mehr ernst genommen zu werden."

Während ich dies las, fühlte ich mich echt mies, und gleichzeitig wurde mir klar, hier ist DIE Gelegenheit für mich, das was ich mit meinem Blog beabsichtige umzusetzen.

Der Satz: "Möge die Macht mit uns sein", hat mich tief beeindruckt und vieles in meinem Leben bewirkt. Mir waren und sind diese Worte Ansporn. Dass es Menschen gibt, die diesen Satz dazu benutzen, um mit dem Finger auf andere zeigen, um sich über deren Eigenarten, Einstellungen, Vorlieben und was weiß ich noch alles, im Geheimen lustig zu machen, wusste ich nicht, ist mir auch völlig egal. Über diese Art Humor verfüge ich nicht und kann dem nichts abgewinnen. Also, Jedem das seine!

Ich habe mich nun dazu entschlossen, diesen Satz auf meiner Seite immer dann, wenn er mir beim Schreiben spontan in den Sinn kommt, zu benutzen.

Derjenige, der mit dem was ich da so von mir gebe, nicht einverstanden ist, hat die Gelegenheit einen Kommentar oder eine E-mail zu schreiben. Ich werde mich bemühen darauf auch zu reagieren.

Ich werde weiterhin zu MIR stehen und das was mir am Herzen liegt schreiben. Anderes wäre mir auch nicht möglich.

Kommentare:

  1. Liebe Margitta,

    ich bitte Dich, den Gebrauch der Worte „Jedem das seine!“ noch einmal zu überdenken. Warum kannst Du hier nachlesen:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Jedem_das_Seine

    Viele Grüße
    Markus aka Ein Brandenburger

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  2. Lieber Markus,
    an dieser Stelle ein herzliches Willkommen hier.

    Danke für Deinen Rat. Mir war nicht bewusst, das die Worte "Jedem das Seine" ein Stigma aus der NS-Zeit haben und somit problematisch sein könnten. Ich habe mir also Zeit genommen, meinen Standpunkt dazu zu finden und bin zu der Überzeugung gekommen, dass nichts damit gewonnen ist, diese Worte zu meiden. Dieses Verhalten trägt nichts zum Andenken der Opfer dieser schlimmen Zeit bei, ganz im Gegenteil. Hätten wir uns alle mit dem Geist, welcher die NS-Zeit ermöglichte, beschäftigt und ergründet, wären die Zustände, wie sie heute in Deutschland und Weltweit herrschen nicht möglich. Unser aller Problem ist, dass wir nicht den Mut aufbringen unsere geerbte Vergangenheit aufzuarbeiten. Dies ist meine unmaßgebliche Meinung.
    Ich bin gerne bereit, darüber zu diskutieren.

    Liebe Grüße
    Margitta

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  3. Hallo,
    viele Worte sagen wir im "Umbewussten", das geht jedem so. Jeden Tag.

    Das die Nazis es "Missbraucht" haben, ist unsere "Deutsche Bürde".
    Aber halten wir uns doch besser an Platon und seine POLITEIA, empfehle einmal hier: das achte Buch zu Lesen [10 und 14 --555 c 562 b ]
    Damit sollten wir uns beschäftigen.
    Schön das wikipedia auch [http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,612757,00.html]
    rauf verweist.
    Jene CDU die diese Kinder einmal in den Krieg nach Afgahnistan entsendet.

    Immer einmal wieder auf die Rückseite des Spiegels schauen, in dem wir uns jeden Tag sehen. Die Rückseite ist oft braun lackiert..

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