Mittwoch, 20. April 2011

Die perfiden Machenschaften diverser Konglomerate

Der Beitrag "Die Tricks der Pharmaindustrie" in der Sendung "Frontal 21", vom 19.04.2011, zeigt ein Mal mehr, dass unser Gesundheitssystem in Wahrheit ein KRANKHEITSSYSTEM ist. Immer neue Möglichkeiten werden installiert, um aus den Kranken so viel Profit wie möglich zu schlagen. Grenzenlose Angst sowie Ignoranz hindert die Mehrheit der Menschen daran sich aus der Umklammerung dieses für alle ungesunden Systems zu befreien und endlich wirklich eigenverantwortlich zu handeln.

Die nachfolgenden Links führen zu den im Beitrag genannten Firmen. Ein genauer Blick hinter die Fasade lohnt sich allemal.

I3G GmbH

Janssen Cilag

Johnson & Johnson

Care4S

Turgot Ventures


Paulinchen

Kommentare:

  1. Es liegt auch an den Menschen selbst. Eine nicht mehr intakte Wirbelsäule z.B. Was will man machen? Ein Ersatzteil gibt es nicht. Da rennen nun die Menschen von Arzt zu Arzt, glauben jedem Heilsversprechen, schlucken dies und jenes, legen sich unter Magnete, heiße Steine, Mineralien usw. Das hilft als Placebo mal 4 Wochen, dann ist der nächste Arzt dran und das nächste Heilsversprechen, dass alles wieder in Ordnung kommt. Aber kaputt bleibt eben kaputt. Jeder hat es deshalb auch selbst in der Hand, ob er die Pharmafirmen und die Ärzte füttert. Erst nachdenken, dann zum Arzt und nur das machen lassen, was wirklich geholfen hat oder Erleichterung schafft.

    AntwortenLöschen
  2. Krankheitssystem ist ein treffender Ausdruck. Man muss sich eigentlich nur fragen, wie groß dass Interesse eines System ist Gesundheit zu produzieren, dessen Beteiligte nur dann Geld verdienen, wenn Menschen kranks sind. Das Gesundheitssytem bietet für alle verdienenden Beteiligten einen gesetzlich garantierten, krisenfesten Beitragskucken, denn alle Beteiligten -oh Wunder- immer vollständig verteilt bekommen. Egal ob gutes oder schlechtes Wetter, es sind seltsamerweise immer genügend Kranke da, die versorgt werden müssen.

    AntwortenLöschen
  3. Wie sollen wir uns denn "aus der Umklammerung des Systems" befreien? Wir müssen uns von den Politikern befreien, die für die schlechte KV verantwortlich sind.

    AntwortenLöschen
  4. @PeWi

    Für das von Ihnen ausgewählte Beispiel ist das durchaus eine zutreffende Argumentation, aber sie geht ziemlich eindeutig an den Machenschaften vorbei, um die es sich im oben stehenden Artikel/Bericht dreht. Leider ist die "Privatvermarktung" von Pseudo-Gesundheit ein weitläufiges und unbestreitbar lukratives Feld. - und btw ... wenn die Menschen schon nicht begreifen können oder wollen, dass sie in wirklich jeder Hinsicht für dumm verkauft und über den Tisch gezogen werden, wie sollen sie sich dann ausgerechnet beim Thema "Gesundheit" vernünftiger verhalten können? - Ich denke, darüber, dass wir es in der Tat mit einem auf Betrug ausgerichteten ´"Krankheits-Ausschlachtungs-System" zu tun haben und die Privatwirtschaft (nicht nur die Pharmaindustrie, sondern auch die auf allen profitträchtigen Geschäftsfeldern anzutreffenden "Finanzdienstleister") sich dieses Gebiet der eigentlich dem staatlichen Schutz obliegenden grundlegenden Versorgungs-Infrastrukturen rigoros unter den Nagel gerissen haben, brauchen wir nicht ernsthaft zu diskutieren, oder?

    Deshalb pflichte ich auch @willi bei, auch wenn man das Ganze sicher noch weiterführend analysieren müsste. Das Wesentlichste wurde jedoch angesprochen und fügt sich in das Bild ein, das ich oben angedeutet habe!

    Zum Schluss noch @Silke

    Einerseits eine vollkommen korrekte Feststellung, die lediglich daran krankt, dass sie außer Acht lässt, dass die Damen und Herren Politiker zwar Mitverantwortung tragen, das "System" sich aber nicht auf die systematische Verschlechterung der "Gesundheitsversorgung" reduzieren lässt. - Man muss schon weiter denken und das wahre "System" beachten, aus dessen Umklammerung wir uns befreien müssen, damit jede Form des Missbrauchs, der Unterdrückung und Ausbeutung überwunden werden könnte ... So viel mal in aller Kürze zur "Systemfrage", das ausführlicher zu behandeln, würde den Rahmen des Kommentarbereichs sprengen.

    AntwortenLöschen