Dienstag, 18. Oktober 2011

Daran glaube ich

Erst wenn der Mensch seine Angst - ohne das bestehende System nicht zu überleben - überwindet, wird er in der Lage sein, Fähigkeiten zu entwickeln, ein selbstbestimmtes Leben zu führen und dadurch die Welt zu einem lebenswerteren Ort für alle Lebewesen machen.

Paulinchen

Kommentare:

  1. Liebes Paulinchen,
    Gut formuliert! So ist es!
    Küsse Margitta ganz zart und umarme sie ganz innig von mir.
    Herzliche Grüße aus meine stark verregnete herbstliche flämische Sommerfrische,
    Nadja

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  2. Der Mensch hat keine Angst, ohne das System zu überleben. Es sind die Leute, die Angst haben. Deine Aussage müßte so lauten: erst wenn die Leute Menschen geworden sind,... werden sie in der Lage sein..

    Der Mensch ist gut, nur die Leute sind schlecht.

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  3. Hallo Anonym,

    was sind für Dich Leute und was unterscheidet sie von Menschen?

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  4. Hallo liebe Margitta ;-)

    Erst einmal möchte ich es mit "Radio Eriwan" halten und Deine Aussage mit "Ja ... aber" kommentieren. Da MIR absolut klar ist, was Du damit meinst, habe ich selbstverständlich nicht das geringste Problem damit, Deiner Aussage beizupflichten ... das ist ein klares JA ... das ich nur in Bezug auf Deine Frage an Anonym mit folgendem, das hinzuzufügende ABER erläuternden Zusatz verbinden möchte:

    Leute sind das, was in der Gesamtheit das ergibt, was wir als GESELLschaft kennen und bezeichnen ... und um daraus eine GEMEINschaft zu machen, was man ja unbestreitbar als "gemeinsames Ziel" annehmen kann, müssten sie zunächst erst einmal Menschen werden ...

    Ich schätze mal, das ist es, was "Anonym" Dir mitteilen wollte - und dem ist definitiv zuzustimmen ...
    auch wenn man, sozusagen als "Erbsenzähler", die abschließende Bemerkung nicht uneingeschränkt stehen lassen kann - wenigstens nicht, ohne explizit darauf zu verweisen, dass auch die "Definition Mensch" von den "Schöpfern der Leute" stammt ... das lasse ich jetzt mal so stehen, okay?

    Aber ... letzteres ist zugegebenermaßen nichts anderes als "spitzfindige Wortklauberei" respektive eine überflüssige Diskussion über Begrifflichkeiten. Ich habe sie an dieser Stelle ausnahmsweise mal bewusst benutzt, um meine "ungebührliche Einmischung" zu kaschieren und den Ausgangsgedanken bis "kurz vors Ziel" fortzuführen ...

    Nix für ungut ;-)
    LG Adalbert

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  5. "ohne das bestehende System nicht zu überleben"

    Das Hauptproblem ist doch, erst einmal aus dem bestehenden System überhaupt heraus zu kommen, und wenn jemand bereit zu diesem Schritt ist, taucht ganz schnell die nächste Frage auf, ob das System, sofern man in seiner Heimat weiter leben möchte, das überhaupt zuläßt. Ich will keinen Personalausweis mehr, will keine eCard, will auch sonst keine Bewachung und Bevormundung, will kein Lohnsklave sein, habe aber kein eigenes Land, auf dem ich eigene Nahrung anbauen könnte, der freie Zugang zu kostenlosem Trinkwasser fehlt ja auch schon. Also wie soll das gehen, wenn die meisten anderen schön brav weiter die Systemtreuen spielen?
    Meine Angst verliere ich mehr und mehr, lebe auch ziemlich ganz am Rand des Systems, aber ob ich es jemals in diesem Leben fertig bringe, es völlig hinter mir zu lassen, bleibt weiterhin offen.
    Es gibt viele Menschen, die so wie wir hier denken, die genug von dem System haben, aber wenn nicht insgesamt mal bald ein richtiges "Wir-Gefühl" bei den 99 Prozent Unterdrückten aufkeimt, dann sehe ich schwarz für die Zukunft, denn sie wird zweifellos in eine Weltdiktatur münden. Man lese dazu nur mal die Agenda 21 der UNO.
    Manche hoffen ja auf Rettung von außen, wie z.B. die Christen auf das Wiederkommen von Christus. 2000 Jahre sind eine lange Zeit, warum soll Christus in Person gerade jetzt wiederkommen?

    Oft lösen sich selbst große Probleme ja oft von selbst. Aber das wäre in diesem Fall wirklich zu schön um wahr zu sein. Und ganz ehrlich, dass es z.B. in Bälde so etwas wie einen kollektiven Bewusstseinssprung geben wird, der alle kapieren lässt, was zu tun wäre, daran glaube ich auch nicht.

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