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Mittwoch, 25. Januar 2012

Nachtrag zu: Warum Staatsschulden NIEMALS zurückgezahlt werden können

Als erstes fällt auf, daß unter den tisch fällt, daß durch die akkumulation die zahlung des zinses möglich ist.

Dieser Satz aus dem Kommentarbereich meines Eintrages veranlasst mich, in Form eines Nachtrages, dazu Stellung zu nehmen.

Begriffserklärung: 
Ak·ku·mu·la·ti'on
die; -,-en
1. Anhäufung, Ansammlung, Speicherung
2. (ökon.) Vermehrung des Kapitals durch Abschöpfung des Mehrwerts
3. (geol.) Ablagerung (Gesteine)
4. (bot.) Anreicherung von Mineralsalzen in Zellhohlräumen
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Akkumulation entzieht der Realwirtschaft, durch Anhäufung und Ansammlung, Geld und vernichtet damit die für die Realwirtschaft lebensnotwendige Kaufkraft, und damit auch die Lebensqualität der Menschen.

Der von mir empfohlene Film: "Goldschmied Fabian - Warum überall Geld fehlt" thematisiert ein grundlegendes Problem unseres Geldsystems - die NICHTbereitstellung von Geld für die Zinszahlungen. 

Viele Bücher und Aufsätze habe ich in den letzten Jahren über die Geschichte des Geldes gelesen und nicht einer dieser Texte vermittelte mir diese Information. Bei mir schlug dieser Hinweis ein wie ein Blitz. Sofort erkannte ich, dass die Nichtbereitstellung des Geldes für die Zinsen, zu einem nicht unerheblich Teil verantwortlich ist für das real existierende Leid und Elend auf unserm Planeten.

Der Eintrag, "Warum Staatsschulden NIEMALS zurückgezahlt werden können" ist in dem Label "Anregung zum Nachdenken" verortet, und das mit gutem Grund. In welcher Absicht ich mein Blog führe ist hier nachzulesen.

Für mich ist es zweitrangig woher eine Information kommt, solange sie zum besseren Verständnis angeblich komplizierter Vorgänge beiträgt. Schubladendenken ist mir zuwider und wenn ich erkenne, dass ich gerade dabei bin eine Schublade zu öffnen, schließe ich selbige sofort und gelobe mir mehr Achtsamkeit und Respekt der Meinung anderer gegenüber.

In diesem Sinne 
Paulinchen

Dienstag, 18. Oktober 2011

Daran glaube ich

Erst wenn der Mensch seine Angst - ohne das bestehende System nicht zu überleben - überwindet, wird er in der Lage sein, Fähigkeiten zu entwickeln, ein selbstbestimmtes Leben zu führen und dadurch die Welt zu einem lebenswerteren Ort für alle Lebewesen machen.

Paulinchen

Sonntag, 2. Oktober 2011

Wenn der Ursprung eines Wortes "verloren" geht...

...ist es schwer die Vorgänge um uns herum zu verstehen und richtig einzuordnen. Z.B.: Privatisierung.

Ein flüchtiger Blick bei Wikipedia reicht aus, um Abhilfe zu schaffen:
Privatisierung (von lat. privatus, PPP von privare, „abgesondert, beraubt, getrennt“, privatum, „das Eigene“ und privus, „für sich bestehend“) 

Mit einem Wort: Privatisierung = Beraubung! 

Gegen Beraubung gibt es nur ein Mittel: WIDERSTAND!

Widerstand zu leisten - mit allen friedlichen Mitteln die uns zur Verfügung stehen - das sollten wir uns selbst schuldig sein. Also nehmen wir uns doch alle einmal eine "viertel Stunde" Zeit, darüber nachzudenken, wie wir uns unsere Rechte über das geraubte Volkseigentum wieder zurückholen können. Eine "viertel Stunde"? Gemeinsam schaffen wir das schon.

Lassen wir also unserer Kreativität, zum Wohle aller Menschen, freien Lauf.  

Paulinchen

Montag, 12. April 2010

Hemmnis

Die besten Ideen setzt der Mensch nicht um, weil er sich selbst im Weg steht.

Paulinchen

Freitag, 2. April 2010

"Gnothi seauton"

Jedes Lebewesen ist etwas Einmaliges. Jedoch nur wenige Menschen erkennen die wirkliche Bedeutung und haben den Mut die Verantwortung für diese Einmaligkeit zu übernehmen.

Paulinchen

Sonntag, 14. März 2010

Nachtrag zu: "Jaja, der alte Seneca"

Meine Interpretation zu Senecas Worten ist:
Jeder Mensch hat Wünsche und Dinge die er ablehnt und er sollte wissen, warum er sich dieses wünscht und jenes ablehnt. Dann sollte er das bestmögliche daraus machen und wenn es dann passt, in seinen Lebensplan einfügen.

Ich muss also eine Vorstellung von dem haben, was ich im Leben erreichen will. Für mich ist das Leben ein Puzzle und überall, wo ich gehe und stehe liegen die Einzelteile (Informationen, Erkenntnisse usw.), welche ich benötige. Die Schwierigkeit ist, die richtigen Teile zur richtigen Zeit aufzuheben und in das "Bild" an richtiger Stelle einzubauen.

Oft zeigt sich jedoch erst im Nachhinein, ob die Anordnung stimmig ist oder nicht und ich muss dann wieder umbauen. Dabei darf ich mich von meiner Vorstellung nicht abbringen lassen, was allerdings nur sinnvoll ist, wenn ich weiß, was ich will. Ich muss auch immer wieder überprüfen, ob meine Vorstellung noch passt. Dazu muss ich unbedingt ehrlich gegen mich selber sein. Nur dann werde ich meinen "Hafen" finden.

Auf keinen Fall gibt Seneca mit seiner Aussage eine Anleitung für diejenigen, die über das Leben der anderen bestimmen wollen, ganz im Gegenteil. Sceneca sagt mir: Übernimm die Regie für dein Leben selbst und lass nicht zu, dass andere über dich bestimmen. Für alles was du tust und sagst bist nur du verantwortlich und niemals ein anderer.

Dies ist meine Überzeugung, die sich bei weiterer Überlegung sicher noch ausbauen lässt.

Paulinchen