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Donnerstag, 7. April 2011

Buchempfehlung

Das Buch "Auf die faule Haut", von Roberto J. De Lapuente, bietet dem unvoreingenommenen Leser auf 157 Seiten die Möglichkeit, den oftmals durch Manipulation vergifteten Verstand zu entgiften. Die Texte sind reich an Denkanstößen, ohne den oft so üblichen moralischen Zeigefinger, was bei Lesern, die vorwiegend nach Handlungsvorgaben Ausschau halten, zu Irritationen führen könnte. Im Essay "Worte" - die Perle des Buches - widmet sich der Autor den perfiden Techniken, Sprache zur Spaltung der Menschen einzusetzen.

"Auf die faule Haut" - ein Lesestoff für alle, die sich dem friedlichen Miteinander verpflichtet fühlen.

Paulinchen

Sonntag, 10. Januar 2010

Buchempfehlung

"Unzugehörig - Skizzen, Polemiken und Grotesken" von Roberto J. De Lapuente

Gesellschaftskritische Bücher gibt es viele, De Lapuentes Buch ist ganz anders. Quer durch alle Schichten der Gesellschaft legt er den Finger in die Wunde und demaskiert die bürgerliche Spießigkeit. Mal makaber, mal provokativ schreibt er sich die Wut von der Seele, ohne Rücksicht auf die Befindlichkeiten des Lesers zu nehmen. Konsequent vermeidet er, Ratschläge zu geben, wie es besser zu machen wäre. Der Leser bekommt für sein Geld ein Buch mit Texten wider den Stumpfsinn und geistiges Mittelmaß, wortgewaltig und für jeden verständlich geschrieben. Diesem Buch ist daher größtmögliche Verbreitung zu wünschen und es sollte zur moralischen Notfallausrüstung in jedem Haushalt gehören.