Mittwoch, 11. August 2010

Bonmot

Wenn die Begriffe nicht richtig sind, so stimmen die Worte nicht;
stimmen die Worte nicht, so kommen die Werke nicht zustande.
Konfuzius

Sachi

Bald nachdem ihr Bruder geboren war, begann die keine Sachi ihre Eltern zu bitten, sie mit dem Neugeborenen allein zu lassen. Die Eltern befürchteten, dass sie, wie die meisten Vierjährigen, eifersüchtig sein könne und ihn schlagen oder schüttel wolle, also sagten sie nein. Aber Sachi zeigte keine Anzeichen von Eifersucht. Sie behandelte das Baby mit Freundlichkeit, und ihr Flehen, mit ihm allein gelassen zu werden, wurde dringlicher. Sie beschlossen, es zu erlauben.

Begeistert ging Sachi in das Zimmer des Babys und schloss die Tür, aber sie öffnete sich einen Spaltbreit - genug für ihre neugierigen Eltern, um hineinzuspähen und zuzuhören. Sie sahen, wie die kleine Sachi auf ihren neugeborenen Bruder zuging, ihr Gesicht an seines legte und ruhig sagte: "Baby, sag mir, wie sich Gott anfühlt. Ich fang an zu vergessen."
Dan Millman

Aus: "Hühnersüppchen für die Seele"
Jack Canfield / Mark Victor Hansen

Montag, 9. August 2010

Was ist der Grund für den Zustand unserer Welt und Gesellschaft?

Ein Gastbeitrag von Adalbert Naumann

Heute möchte ich meinen Lesern einmal die Möglichkeit geben, Adalbert Naumann kennen zu lernen. Als sich unsere Wege kreuzten, erkannte ich schnell, dass wir uns geistig sehr ähnlich sind. In vielen Stunden des Diskutierens lernten wir uns nach und nach kennen und sein fundiertes Wissen half mir oft die Blickrichtung zu ändern.

Adalberts Texte sind meist etwas lang, was den einen oder anderen vielleicht abschrecken könnte sie zu lesen. Wer sich jedoch die Zeit nimmt und sie aufmerksam - wenn nötig auch mehrmals - liest, versteht hinterher vielleicht besser, was so alles in der Welt geschieht und vorallem warum.

Leider hatte ich Probleme diesen langen Text zu trennen und bat meinen Freund und Kollengen Hans Ziran mir zu helfen.  Deshalb erscheint er als "Eingestellt von Hans Ziran".

Paulinchen

Samstag, 7. August 2010

Hilfreiche Dummheit... - ...Wir sind die Sintflut

Georg Schramm in Hochform.



Es ist ihm anzusehen, er gibt sein Herzblut, um die Menschen zum Hinschauen und Nachdenken anzuregen. Dass er auf sehr, sehr viele offene Ohren trifft, wäre für uns alle wünschenswert. Allerdings habe ich diesbezüglich so meine Zweifel. Mir scheint, der überwiegende Teil der Zuschauer sind Menschen, die unterhalten werden wollen. Und wer unterhalten werden will, ist selten in der Lage dabei auch zu denken. Oft wird die Darbietung der Kabarettisten durch Applaus - an unangebrachter Stelle - unterbrochen, zum Leidwesen derer die aufmerksam zuhören wollen. Georg Schramm und Wilfried Schmickler ist der Unmut darüber oftmals überdeutlich anzumerken, doch das Publikum scheint dies nicht zu registrieren.

Diesem schon etwas älteren, aber dennoch hochaktuellen Vortrag von Georg Schramm ist zu wünschen, dass er nicht unserer schnelllebigen Zeit zum Opfer fällt. Um Probleme lösen zu können muss der Mensch sich die Zeit dafür nehmen die Ursache zu finden um dann konstruktiv und korrigierend eingreifen zu können.

Paulinchen

Freitag, 6. August 2010

Hörempfehlung

Volker Pispers wie man ihn kennt. Er beherrscht die Kunst Hörgenuss und Horizonterweiterung zu vereinen.

Mittwoch, 4. August 2010

Optische Täuschung

Oftmals fragen sie,
"was ich studiert habe"
und
die verblüfften Gesichter,
wenn ich sage,
ich sei völlig unakademisch,
sind manchmal sehenswert.

Zur Schule jedoch bin
ich gegangen
und lernte dort wenig
vom wirklichen Leben.

Was hätte da die Uni genutzt.
Schlimmstenfalls wäre ich
heute akademisch verbildet,
was wenig zu tun hat
mit im Bilde zu sein -
in Sachen Leben.
Kristiane Allert-Wybranietz

Aus: "Du sprichst von Nähe"

Dienstag, 3. August 2010

Zu viele nehmen kaum teil

Sie schweigen über ihre
wirklichen Gedanken.
Sie vergraben ihr Dasein

in enger Selbstbezogenheit.

Sie ergehen sich in

oberflächlichem Gerede

und verharren in Gleichgültigkeit.


Ahnen sie überhaupt die Gefahr?

Kristiane Allert-Wybranietz

Aus: "Heute traf ich die Sehnsucht"

Die Bestätigung dieser Worte erlebe ich oft, beim Versuch mit meinen Mitmenschen über Probleme, die die Welt bewegen, zu sprechen.

Paulinchen